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Residenztraining in psychosozialer Gesundheit

Vor kurzem zitierte das American Board of Pediatrics (ABP) einen kritischen Mangel an pädiatrischem Residency Training für Verhaltens- und psychische Gesundheitsprobleme und schlug mehr Ausbildung in der Prävention, Erkennung und Behandlung dieser Erkrankungen vor.

Ich stimme der Forderung nach mehr Ausbildung in der pädiatrischen Facharztausbildung in Entwicklungs- und Verhaltensdiagnostik und -behandlung sehr zu. Wie der Artikel der ABP nahelegt, haben mindestens zwei große Kommissionen für die Überprüfung von pädiatrischen Residenzen diese Empfehlung unterstützt. Ich kenne die Kämpfe innerhalb dieser Kommissionen aus erster Hand, da ich mich aktiv für eine verstärkte Ausbildung sowohl als Kinderarzt als auch als Vertreter der American Academy of Child and Adolescent Psychiatry eingesetzt habe.

Warum mehr Training?

Die Tatsache, dass es für mehr Training spricht, ist eindeutig. Psychosoziale Fragen – Entwicklung, Verhalten, psychiatrische Diagnose, erhöhtes Unfallrisiko, Substanzgebrauch, Selbstmord – sind die häufigsten Probleme in der pädiatrischen Praxis. Während ich persönlich eine tiefe Wertschätzung für den Wert von stationären und intensiven Rotationen habe, um die Fähigkeiten und die Identität eines Kinderarztes zu entwickeln, ist die Residenzausbildung derzeit aus dem Gleichgewicht, wenn man die Bedürfnisse des Kinderarztes und[seiner] zukünftigen Patienten betrachtet.

Es gab einen bescheidenen Anstieg in der Lehre von psychosozialen Fragen, die auf die steigende Prävalenz dieser Erkrankungen in stationären pädiatrischen Einheiten, der Notaufnahme und in ambulanten Rotationen zurückzuführen sind. Die Mittel für die psychosozialen Bedingungen und den Unterricht sind jedoch nach wie vor unzureichend.

Die Verlagerung zur Gesundheit der Bevölkerung kann Anreize für Veränderungen bieten, da Familien mit psychiatrischen Störungen die medizinischen Dienstleistungen in hohem Maße nutzen. Der wichtigste erste Schritt ist jedoch, dass wir zurücktreten, in den Spiegel schauen und eine Verschiebung unserer pädiatrischen Trainings prioritäten überdenken.

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3 Hindernisse für die Ausbildung zum Resident

Ich glaube, es gibt drei Gründe, warum die Empfehlungen für mehr psychosoziale Ausbildung eine so begrenzte Akzeptanz gefunden haben:

1. Wirtschaftlich. Die Serviceverpflichtungen belasten die Ausbildung der Residenten erheblich. Im Rahmen der Leistungserstattung benötigen stationäre Betten, Intensivstationen und Subspezialitäten, die hohe Kosten verursachen (Onkologie, Neurologie, GI usw.), eine Tag- und Nachtversicherung. Die Einstellung von Krankenhaus- und Intensivmedizinern, Tag und Nacht, ist im Vergleich zu einem Bewohner, der weitgehend über staatliche Stipendien finanziert wird, sehr kostspielig. Darüber hinaus werden psychosoziale Dienstleistungen und Besuche schlecht vergütet, und viele Ausbildungsprogramme haben eine kleine, schlecht bezahlte Fakultät. Die Implementierung eines stärkeren psychosozialen Lehrplans ist in einer Zeit sinkender Einnahmen kostspielig, obwohl ich hinzufügen muss, dass selbst in den Boomjahren des Erstattungswachstums die Programme die psychosoziale Ausbildung oder den Zugang zu Dienstleistungen nicht priorisiert haben.

2. Akademiker. Viele der wichtigsten Entscheidungsträger für die Ausbildung von Fachkräften sind Vorsitzende akademischer Abteilungen, die oft im Krankenhaus angesiedelte Subspezialisten mit starken akademischen Qualifikationen waren und von anderen Vorsitzenden ausgewählt wurden. Fragen der Grundversorgung der Fakultät und der Grundversorgung haben im Vergleich zur Stärkung von Fachstipendien und der Gewinnung von Forschungsmitteln eine geringe Priorität.

3. Stigmatisierung. Psychosoziale Diagnosen tragen nicht die Aufregung einer großen medizinischen Rettung, wie z.B. die Heilung von Krebs bei Kindern, eine große Herzoperation oder die Rettung eines sehr frühen Babys. All dies ist zutiefst bedeutsam und sollte ein wesentliches Merkmal der pädiatrischen Ausbildung sein, aber nicht im Wesentlichen die gesamte pädiatrische Ausbildung. Das Selbstwertgefühl eines Kindes mit Aufmerksamkeitsdefizit/Hyperaktivitätsstörung zu bewahren und zu sehen, wie[er oder sie] in der Schule gedeiht, einem depressiven Teenager zu helfen, sich vom Selbstmord in die Genesung zu begeben, Drogenmissbrauch zu verhindern und so weiter, sind der Anerkennung und Feier würdig. Viel mehr Teenager werden an alkoholbedingten Unfällen, Selbstmord, Mord und Überdosis sterben als an den Krankheiten, die die Bewohner zu 90% ihrer Zeit mit der Behandlung verbringen.

Psychologisches Trauma

  • Verratstrauma
  • Historisches Trauma
  • Vergewaltigungstrauma-Syndrom
  • Stressauslösung an entfernten Standorten
  • Transgenerationales Trauma
  • Stellvertretende Traumatisierung

Um mit persönlichen Gesundheitsproblemen fertig zu werden, sollte man Kunstmedien wie Farben, Pinsel und Skizzenbücher kaufen, um ihre Gefühle und Emotionen auszudrücken.